US-Quoten: «Ugly Betty» bricht drastisch ein

22/10/2009 21:08. By serienjunkies
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Oh Jemine, was ist denn da nur passiert? Die neue Staffel der Aschenputtel-Dramedy Ugly Betty verlor fast die Hälfte seines Gesamtpublikums und mehr als die Hälfte der werberelevanten Zuschauer, im Vergleich zum Vorjahresstart.

Die totale Ernüchterung hat 'Ugly Betty' heimgesucht. Der amerikanische Broadcaster ABC hat im Mai 2009 die „Betty“-Fans mit der Nachricht geschockt, die Serie werde künftig auf dem schwierigen Freitagabend laufen. Pessimismus machte sich daraufhin nicht nur bei den Anhängern des Formats breit, sondern auch bei den Medieninsidern und Branchenbeobachtern.

Und wie sich bei der Feuerprobe am Freitag zeigte, völlig zu Recht. Die ersten beiden Folgen aus Staffel vier fesselten durchschnittlich 5,10 Millionen Menschen an die Fernsehgeräte. Daraus ergab sich eine 1,4 Prozent Quote (Rating) und fünf Prozent Marktanteil (Share) bei den wichtigen 18- bis 49-Jährigen.

Kurzum: 'Ugly Betty' büßte fast vier Millionen Zuschauer (44 Prozent) insgesamt und 1,6 Prozentpunkte (53 Prozent) in der heiß umworbenen Zielgruppe ein, verglichen mit den ersten beiden Episoden aus der dritten Staffel.

Auf den ersten Blick sieht dieser Verlust niederschmetternd aus, aber für eine Freitagabend-Performance bei ABC könnte es reichen, um zu Ende gezeigt oder eventuell sogar bei leicht steigenden Zuschauerzahlen, verlängert zu werden. Vorausgesetzt die Sendung verliert nicht noch mehr an Boden.

Das Lead-Out von 'Ugly Betty', '20/20', informierte zu später Stunde 6,97 Millionen US-Bürger und verzeichnete bei den Werberelevanten eine 2,0 Prozent Quote und eine Marktbeteiligung von sechs Prozent.

Weniger überraschend den Tagessieg fuhr CBS mit seinem Seriengespann 'Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits' (8,21 Millionen; E18-49: 2,0/7), 'Medium - Nichts bleibt verborgen' (8,04 Millionen; E18-49: 1,9/6) und 'Numb3rs - Die Logik des Verbrechens' (7,77 Millionen; E18-49: 1,8/6) ein. Dahinter reihte sich das „MBL Baseball: ALCS“-Spiel (7,54 Millionen; E18-49: 2,4/8) zwischen den New York Yankees und den Los Angeles Angels auf FOX ein.

Einen leichten Aufwind bekam das ungeliebte The CW-Stiefkind 'Smallville' (2,62 Millionen; E18-49: 1,1/4) zu spüren, das nach dem Wegfall von 'WWE Friday Night Smackdown!' das beste Freitagabend-Format des gebeutelten Senders darstellt. Im Übrigen ist diese 'Smallville'-Performance die bislang stärkste der neunten Staffel. Mit Berücksichtigung der DVR-Aufzeichnungen innerhalb der nächsten sieben Tage dürfte die Quote noch deutlich steigen.

Ziemlich übel sah es anschließend mit einem 'America's Next Top Model'-Rerun (1,33 Millionen; E18-49: 0,6/2) aus, der aber fast so stark war, wie eine 'Melrose Place'-Erstausstrahlung am Dienstag.

Bei NBC war der Höhenflug des Crime-Dauerbrenners 'Law & Order' (7,60 Millionen; E18-49: 1,6/6) auch in dieser Woche nicht zu stoppen. Hier die Einschaltquoten der ersten drei Folgen der 20. Staffel zum Vergleich:

- Freitag, 25. September 2009: 6,25 Millionen; E18-49: 1,2/4

- Freitag, 02. Oktober 2009: 6,79 Millionen; E18-49: 1,2/5

- Freitag, 09. Oktober 2009: 7,22 Millionen; E18-49: 1,5/5

In der darauffolgenden Stunde schaffte es das „NBC News Special: Secret of the Lost Symbol“ auf akzeptable Publikumswerte, nicht mehr und nicht weniger. An einem neuen Serientief hingegen, gelangte die 'The Jay Leno Show' (4,97 Millionen; E18-49: 1,2/4) an.

Die durchschnittlichen Einschaltquoten von Freitag, den 16. Oktober 2009 im Überblick:

- ABC (5,72 Millionen; E18-49: 1,6/5)

- CBS (8,01 Millionen; E18-49: 1,9/6)

- NBC (6,09 Millionen; E18-49: 1,4/5)

- FOX (7,54 Millionen; E18-49: 2,4/8)

- The CW (1,97 Millionen; E18-49: 0,8/3)

Auf Seite zwei folgen das Quotendiagramm mit den Ergebnissen der einzelnen Broadcaster und die Quotentabelle, in der alle TV-Sendungen vom Freitag einzeln aufgeführt sind.

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