US-Quoten - W04/2009-10: «Glee» - vom Underdog zum TV-Hit

23/10/2009 9:08. By serienjunkies
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Es ist die klassische Aschenputtel-Geschichte: Die Musical-Comedy Glee kam quasi aus dem Nichts und mauserte sich mir nichts dir nichts zum Quotenhit des US-Networks FOX. Plus: Das Format weißt regelmäßig TV-Größen wie Law & Order: Special Victims Unit und CSI: NY beim Zielpublikum in die Schranken.

Montag, 12. Oktober 2009

Nein, es lebe nicht „nur“ der Sport, sondern in den Vereinigten Staaten ganz speziell „American Football“. Insgesamt 13,14 Millionen Menschen (E18-49: 5,4/14) fieberten bei der „NFL“-Partie zwischen den Miami Dolphins und den New York Jets in der ESPN-Sport-Sendung „NFL Monday Night Football“ mit.

Bis auf wenige Ausnahmen mussten sich restlos alle von „König Football“ geschlagen geben - zumindest hinsichtlich der Gesamtreichweite, bei den 18- bis 49-Jährigen hingegen war das Sportspektakel einsame Spitze.

Zu diesen Raritäten zählten 'Dancing With the Stars' (16,79 Millionen; E18-49: 3,6/9), 'Two And A Half Men' (14,17 Millionen; E18-49: 4,8/11), 'Dr. House' (13,50 Millionen; E18-49: 5,2/13) und 'CSI: Miami' (13,27 Millionen; E18-49: 4,0/11).

Sehr düster sah es erneut für Fan-Favorite 'Heroes' (5,55 Millionen; E18-49: 2,4/6), Serienneustart 'Trauma' (5,49 Millionen; E18-49: 1,8/4) und der mit fulminanten Einschaltquoten gestarteten Variety-Show 'The Jay Leno Show' (5,10 Millionen; E18-49: 1,6/4) aus. Besonders bei letztgenannter Produktion kann schon lange nicht mehr von einem Publikumserfolg gesprochen werden.

Von einstiegen Spitzenwerten bis hin zu 9,80 Millionen US-Bürgern liegt die Reality-Show 'Jon & Kate Plus 8' (2,54 Millionen; E18-49: 1,1/3) - bald nur noch 'Kate Plus 8' - meilenweit entfernt. Es reicht dennoch, um die niedrigen Erwartungen des Kabelsenders TLC zu erfüllen.

Abschiedsstimmung herrschte bei Bravo: 'The Rachel Zoe Project' (0,84 Millionen; E18-49: 0,5/1) verabschiedete sich mit der zweiten Staffel eher schlecht als recht. Ob diese Zuschauerzahlen ausreichen werden, um eine dritte Staffel vom Sender zu bekommen, wagt man an dieser Stelle ernsthaft zu bezweifeln.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Gute Nachrichten für CBS: Das Crime-Drama 'Navy C.I.S' (21,04 Millionen; E18-49: 4,5/13) markierte ein neues Staffelhoch. Nicht so sehr davon zu profitieren, wusste das dazugehörige Spin-Off, 'NCIS: Los Angeles' (15,38 Millionen; E18-49: 3,5/9).

Das soll nicht heißen, die Serie habe mäßige bis schlechte Ergebnisse erzielt, diese bewegen sich unumstritten im positiven Bereich. Es fällt nur folgendes auf: Während 'Navy C.I.S' sich Woche für Woche verbessert, hat das den gegenteiligen Effekt auf 'NCIS: Los Angeles'. Diesmal gelangte der Ableger an einem neuen Serientief an.

Gewohnt stark unterwegs waren die Reality-Formate 'The Biggest Loser: Second Chances' (9,14 Millionen; E18-49: 3,5/9) und 'Hell's Kitchen' (ø 8,04 Millionen; ø E18-49: 3,8/10). Bei letztgenannter Sendung handelte es sich um das zweistündige sechste Staffelfinale. Ein Wiedersehen mit Gordon Ramsay gibt es vermutlich erst im Frühjahr/Sommer 2010.

Teils halbwegs erfreulich, teils furchtbar stellte sich The CW mit seinen Schützlingen '90210' (2,25 Millionen; E18-49: 1,1/3) und 'Melrose Place' (1,38 Millionen; E18-49: 0,7/2) an.

Das Peinliche an der ganzen Sache: Selbst zwei Wiederholungen der abgesetzten The CW-Comedy 'The Game' (ø 1,49 Millionen; ø E18-49: 0,8/2) auf dem Kabelsender BET kamen zu später Stunde auf höhere Resultate als das neue The CW-Aushängeschild 'Melrose Place'.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

In der Musical-Comedy 'Glee' (7,65 Millionen; E18-49: 3,4/9) wurden Hits wie Jill Scotts „Hate on Me“, Nellys „Ride With Me“, Jordin Sparks' und Chris Browns „No Air“, Diana Ross' und The Supremes' „You Keep Me Hangin' On“ und Avril Lavignes „Keep Holding On“ zum Besten gegeben. Und das kam anscheinend sehr gut beim US-Publikum an.

Gegen diese Gesangs- und Tanzpower waren selbst TV-Größen wie 'Law & Order: Special Victims Unit' (8,77 Millionen; E18-49: 2,6/7) und 'CSI: NY' (13,40 Millionen; E18-49: 3,2/9) in der heiß umworbenen Zielgruppe machtlos. Den Weg geradewegs zum Tagessieg bahnte sich 'Criminal Minds' (13,92 Millionen; E18-49: 3,8/10).

Für die zuvor gezeigten Sitcoms 'The New Adventures of Old Christine' (6,99 Millionen; E18-49: 2,1/7) und 'Gary Unmarried' (6,91 Millionen; E18-49: 2,3/7) lief es allenfalls mittelprächtig. Gut Lachen hingegen, hatten die beiden ABC-Comedies 'Modern Family' (9,35 Millionen; E18-49: 3,6/10) und 'Cougar Town' (8,00 Millionen; E18-49: 3,3/8), die ihren verhältnismäßig makellosen Schnitt nicht gefährdeten.

Die Reality-Sendung 'Destination Truth' (1,99 Millionen; E18-49: 0,9/2) scheiterte daran, die zwei-Millionen-Barriere zu durchbrechen, stellte sich für SyFy-Verhältnisse dennoch gar nicht mal so übel an.

In der Zwischenzeit zog Cartoon-Veteran 'South Park' (2,56 Millionen; E18-49: 1,3/4) gegen seine Kontrahenten 'The Ultimate Fighter' (2,82 Millionen; E18-49: 1,6/5) und 'Top Chef: Las Vegas' (2,67 Millionen; E18-49: 1,4/4) knapp den Kürzeren - aus Sicht des werberelevanten Publikums versteht sich.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Das magische Dreieck aus 'CSI: Den Tätern auf der Spur' (15,38 Millionen; E18-49: 3,6/9), 'The Mentalist' (15,08 Millionen; E18-49: 3,5/10) und 'Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte' (13,79 Millionen; E18-49: 5,0/13) hielt den Donnerstag erneut fest im Griff, trotz diverser Einbußen.

Ruckartig bergauf ging es für 'The Vampire Diaries' (3,88 Millionen; E18-49: 1,8/5). Auch 'FlashForward' (9,07 Millionen; E18-49: 3,1/9) raffte sich leicht auf und stoppte seine rückläufigen Quoten aus den Vorwochen.

Von 'Project Runway' (2,97 Millionen; E18-49: 1,3/4) und 'The Real Housewives of Atlanta' (2,64 Millionen; E18-49: 1,4/4) geschlagen geben, musste sich 'Supernatural' (2,58 Millionen; E18-49: 1,2/3), aber auch hier war eine leichte Steigerung zur Vorwoche zu erkennen.

Eher enttäuschend fiel der vierte Staffelpremiere zu '30 Rock' (6,39 Millionen; E18-49: 3,0/8) aus. Verglichen mit dem dritten Staffelauftakt schalteten diesmal 2,27 Millionen Zuschauer beziehungsweise 26 Prozent weniger ein. Beim jungen Publikum belief sich der Rückgang auf 1,1 Prozentpunkten beziehungsweise 27 Prozent.

Das Crossover von Chandra Wilson alias [rolleDr. Miranda Bailey, Grey's Anatomy] von 'Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte' zu 'Private Practice' (10,36 Millionen; E18-49: 3,8/11) wirkte sich äußerst positiv auf das Spin-Off aus. Die Verlegung des Ablegers auf den späten Donnerstagabend an sich hat sich bislang voll und ganz für ABC ausgezahlt.

Freitag, 16. Oktober 2009

Große Enttäuschung bei ABC: Die ersten beiden Episoden der vierten Staffel von 'Ugly Betty' unterhielten gerade einmal 5,07 Millionen Menschen und verzeichneten in der Zielgruppe eine 1,4 Prozent Quote (Rating) und fünf Prozent Marktanteil (Share).

Verglichen mit den ersten beiden Folgen aus Staffel drei büßte das Format 3,99 Millionen US-Bürger (79 Prozent) insgesamt und 1,5 Prozentpunkte (107 Prozent) bei den Werberelevanten ein.

So stark wie nie in ihren neuen Staffeln waren das Superhelden-Drama 'Smallville' (2,59 Millionen; E18-49: 1,1/4) und der Crime-Dauerbrenner 'Law & Order' (7,73 Millionen; E18-49: 1,6/6) unterwegs.

Dennoch: CBS war mit seinen Freitagsserien 'Ghost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits' (8,05 Millionen; E18-49: 2,0/7), 'Medium - Nichts bleibt verborgen' (8,10 Millionen; E18-49: 1,9/6) und 'Numb3rs - Die Logik des Verbrechens' (8,01 Millionen; E18-49: 1,8/6) erneut das Maß aller Dinge am „Todesslot“.

Im Kabelfernsehen durfte das USA Network über das Abschneiden seiner Schützlinge 'Monk' (3,98 Millionen; E18-49: 1,0/3) und 'Psych' (3,68 Millionen; E18-49: 1,2/4) hochzufrieden sein. Die Science-Fiction-Dramen 'Stargate Universe' (2,10 Millionen; E18-49: 0,9/3) und 'Sanctuary' (1,77 Millionen; E18-49: 0,6/2) legten eine recht solide Performance für SyFy hin.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Als strahlender Sieger verließ ein 'Family Guy'-Rerun (8,13 Millionen; E18-49: 4,2/10) die fünfte Kalenderwoche der neuen TV-Season. Der Grund liegt ganz klar auf der Hand. Diese Wiederholungsperformance gleicht schon fast einer Erstausstrahlung der erfolgreichen Animationssitcom und wird wohl noch ein paare Jahre lang in Erinnerung bleiben.

Im Vorprogramm bekam das US-Publikum eine Erstausstrahlung von 'Brothers' (2,27 Millionen; E18-49: 0,8/3), eine Wiederaufführung des letztjährigen 'Die Simpsons'-Halloween-Specials „Treehouse of Horror XIX“ (4,55 Millionen; E18-49: 2,1/6) und des neuen „Treehouse of Horror XX“ (8,69 Millionen; E18-49: 4,1/11) sowie eine brandneue Folge aus der ersten Staffel 'The Cleveland Show' (7,62 Millionen; E18-49: 3,8/9) serviert.

Zielstrebig Richtung Absetzung rennt das neue Medical-Drama 'Three Rivers' (7,83 Millionen; E18-49: 1,9/5) zu. Für CBS-Verhältnisse sind diese Zahlen schlichtweg zu wenig, um das Format längerfristig am Leben zu halten. Wegen einer Football-Überlänge wurde 'Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen' kurzfristig komplett aus dem Programm geworfen.

Um 0,75 Millionen Amerikaner (acht Prozent) insgesamt und 0,2 Prozentpunkte (6 Prozent) bei den 18- bis 49-Jährigen zulegen, konnte der Walker-Familien-Clan in 'Brothers & Sisters' (9,72 Millionen; E18-49: 3,2/8).

Eine Stunde früher bekamen ebenfalls die 'Desperate Housewives' (13,68 Millionen; E18-49: 4,6/11) einen leicht Aufwind zu spüren. Hier betrug die Steigerung 0,26 Millionen Zuseher (zwei Prozent) beim Gesamtpublikum, in der ausschlaggebenden Zielgruppe veränderte sich hingegen nichts.

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