Skandal um WWM-Gewinner

Mi 14:43 21.Okt. von Leadsatz

Günther Jauch Vor sieben Jahren gewann ein Pfarrer 125.000 Euro bei "Wer Wird Millionär?" - jetzt steht er unter Verdacht, Spendengelder unterschlagen zu haben. Allerdings nicht für sich selbst.

Er war einer der sympathischsten Gewinner bei Jauchs beliebtem TV-Quiz. Und als der bayerische Geistliche nach seinem stattlichen Gewinn von 125.000 Euro verkündete, dass er seinen Gewinn für die Renovierung seiner Kirche verwenden wolle, flogen ihm vollends die Herzen zu. Doch nun steht der Pfarrer unter Verdacht, wie der "Express" berichtet.

40.000 Euro an Spenden soll der Pfarrer nicht für den gesammelten Zweck verwendet haben. Heraus kam das, als eine großzügige Spenderin sich über ein verkündetes geringes Gesamtspendenergebnis von 2000 Euro wunderte, dass ihr viel zu mager schien. Sie selbst hatte doch allein schon genau diese Summe gespendet. Daraufhin wurde die Stiftungsaufsicht eingeschaltet. Und die musste zu ihrem bedauern feststellen, dass dieser Vorfall nicht die einzige Ungereimtheit finanzieller Natur in seiner Gemeinde war.

Ein Sprecher des zuständigen Erzbistums gegenüber dem "Express": Nachdem klar war, dass er 40.000 Euro unterschlagen hatte, wurde er sofort per Dekret von der Vermögensverwaltung entbunden. Anfang des Jahres musste er auch seine Pfarrei aufgeben und erfüllt nun seelsorgerische Hilfsdienste in einer anderen Gemeinde. Ein Tilgungsplan für die Rückzahlung der Spenden wurde auch schon ausgearbeitet.

Trotz allem: Wirklich unsympathisch wird der Pfarrer dadurch nicht. Wie er versicherte, ging sein WWM-Gewinn und alle danach abgezweigten Spendengelder an eine Person, die sich als Unfallopfer an ihn gewandt hatte. Ein Fall von illegaler Nächstenliebe also?

 

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Fotos: © Günther Jauch (C) RTL/Gregorowius

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Benutzer Kommentare

  • (1)

    TRAUE NIEMALS DER KIRCHE ODA DEREN VERLOGENEN PFARRER´N

    Posted by: ceberus16 on Mi 19:47 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (2)

    naaj,,a,,,,,, so is es halt,,, schade,,,

    Posted by: dennis_lips on Mi 19:49 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (3)

    Teufel nochmal,alle die die Gelegenheit dazu haben machen das. Angefangen bei unseren Politikern. Das ist unser Land .weiter so. Je mehr desto geringer die Strafen .Freu sich der,der in der richtigen Possition sitzt.

    Posted by: cent06333 on Mi 19:49 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (4)

    Nächstenliebe ? Ne, eiskalte Abzocke. Ist der liebenswürdige Pfarrer leider selber schulde, seine Stiftungsaufsicht nicht unterrichtet zu haben.

    Posted by: rondarius1976 on Mi 19:51 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (5)

    Was sagt uns daß, Politiker und Pastoren sollte man nicht trauen

    Posted by: uhoenicke on Mi 19:52 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (6)

    Naja, was soll man dazu sagen? Wenn er die Gelder für sich selber abgezweigt hätte, dann würde ich ihn als Pfarrer nicht mehr ernstnehmen können. Aber da er es einem Unfallopfer hat zukommen lassen, kann man ihm nicht wirklich böse sein. Obwohl ich natürlich nicht gutheißen möchte, was er gemacht hat. Diebstahl bleibt immerhin Diebstahl.

    Posted by: s.hum84 on Mi 19:54 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (7)

    haha

    Posted by: martin041291 on Mi 20:01 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (8)

    Was wuerde Jesus sagen? "O mein Gott"

    Posted by: deltatrike on Mi 20:09 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (9)

    Nur weil einer klaut,muss man nicht alle in einen Topf werfen. Die Kommentare hier sind mal wieder typisch für unser Land.

    Posted by: baephi25 on Mi 20:10 21.Okt. | Missbrauch melden
  • (10)

    Kirche ist in schon seit Jahren die groesste Heuchelei. Religion allgemein, tausend Leute toeten sich nur um ihren Imaginaeren Freund zubeeindrucken. Wissenschaft, Evolution ueberzeugt. Die Menschen sind in der Erdumlaufbahn, aber koennen trotzdem keinen Typ in den Wolken sehen. Trotzdem jedem das seine.

    Posted by: atzhee on Mi 20:17 21.Okt. | Missbrauch melden