Das simple Leben: "Gülcan und Collien ziehen aufs Land"

von Konrad Roth

Gülcan und Collien ziehen aufs Land

Die guten Zeiten sind vorbei: Ab sofort werden Ex-VIVA Röhre Gülcan Kamps sowie Noch-VIVA Moderatorin Collien Fernandes zu echten Landeiern. Für ProSieben greifen die Moderatorinnen zur Mistgabel, putzen Melkmaschinen, besteigen Mähdrescher und zapfen Milch. Wie die beiden Luxus-Girls mit den harten Anforderungen des Landlebens zurechtkommen? "Gülcan und Collien ziehen aufs Land" – die neue Celebrity-Dokusoap (jeden Dienstag um 20.15 Uhr auf ProSieben) wird es weisen.

Zwei Schönheiten im Stroh
Und es wird nicht leicht für Gülcan und Collien - drei Wochen müssen die beiden Luxus-Ladies im auf einem echten Bauerhof im Bayerischen ohne Gucci-Tasche, Versace-Kleid und goldene Kreditkarte auskommen –  und kräftig zupacken. Also Aufstehen um 5.30 Uhr, Kühe und Kälber zu füttern, das Heu machen, Felder bestellen und und und. Wer jetzt an „The simple Life“ mit TV Dauernerve Paris Hilton erinnert is, irrt nicht.

Strenges Regiment!
"Wer hier Fuß fassen will, braucht schon jede Menge Disziplin. Wenn die anfallenden Arbeiten nicht gescheit erledigt werden, kann ich auch mal sauer werden", erklärt Hofbesitzer E. (44). "Schließlich sind wir hier nicht im Ferienlager für verwöhnte Teenager." Pop-Prinzessin Gülcan freut sich dennoch auf die ungewohnte Erfahrung: „Ich war zwar noch nie auf einem Bauernhof und habe noch nie eine Mistgabel angefasst. Aber so schlimm kann´s ja nicht werden: Schließlich sind hier auch die Hühner glücklich. Und die Kühe verschenken sogar Milch - kostenlos und ohne lästigen Tetrapack!" Und auch VIP-Girl Collien Fernandes gibt sich entspannt: "Ich war schon immer ein Stadtkind. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie das Leben auf dem Land wohl sein wird. Mit Gülcan bin ich gut befreundet und ich denke, dass es mit ihr sehr lustig werden kann. Vor allem aber wird es mit Gülcans Wortfrequenz pro Minute garantiert nicht langweilig!".

Gülcan und Collien im Interview
Wir besuchten die angehenden Bäuerinnen und fragten nach Ihren Erwartungen und Sorgen.

Wie haben Sie sich auf die nächsten Wochen vorbereitet?
Gülcan: Das war eigentlich gar nicht so schwer. Dicke Winterjacken, Hot Pants, Dirndl – ich habe einfach alles eingepackt, was mir in die Finger gekommen ist. Deswegen hatten wir am Ende auch 14 oder 15 Koffer. In zwei Koffern hatte ich nur Kosmetik und Frisier-Zeug, Bürsten, Glätteisen und so was. In einem Koffer waren Schuhe, in einem hatte ich Schmuck und Unterwäsche. Und dann musste ich natürlich auch noch etwas zum Anziehen dabeihaben.
Collien: Ich habe extra Gummistiefel gekauft. Das war wirklich schwierig, weil die schon seit mindestens einem halben Jahr aus der Mode sind. Dabei wollte ich wirklich nichts Ausgefallenes.


Nur ganz normale Gummistiefel. Wie muss man sich Ihre erste Begegnung mit der Bauernfamilie vorstellen?
Collien: Na ja: Da trifft wirklich das Jetset-Leben auf den Dorf-Alltag. Deshalb war die erste Begegnung mit der Familie auch ein krasser Kulturschock für uns beide ...
Gülcan: Alle hatten Dirndl und Lederhosen an, als wir ankamen. Ich dachte, ich bin auf dem Oktoberfest. Es war wirklich alles ein bisschen, äh, seltsam.


"Bayerisch für Anfänger" also. Konntet ihr wenigstens miteinander kommunizieren?
Gülcan (lacht): Kommunizieren – das ist für mich die leichteste Übung. Man muss mir halt bloß aufmerksam zuhören. Wobei: Den Opa verstehen wir bis heute nicht. Ich habe keine Ahnung, was der gesagt hat. Ich habe wie immer geredet - und er sagte bloß: "Joah, Joah!"Collien: Vor allem am Anfang war es schwierig. "Servus" kannte ich ja – Gottsei-Dank – schon. Damit kommt man erst einmal mal gut über die Runden. Aber "Pfiads aich" oder "Grüaß Gott"?! Gerade das Letztere hört sich für mich immer noch an wie "Gyros".
Gülcan: Melken ist schon eine spaßige Sache, wenn man es erst richtig hinbekommt. Am ersten Tag standen wir beide vor einer 800-Kilo-Kuh, wir haben die angeguckt – und die hat uns angeguckt. Und da denkt man erstmal nach: "Wie gehört denn jetzt diese Maschine dran?!" Dabei handelt es sich um festgelegte Abläufe, die die man nicht vertauschen darf: Sonst geht es der Kuh am Ende nicht gut. Aber wenn mir jetzt so ein Viech über den Weg läuft: Ich würde schon wissen, wie ich das melke!
Collien: Das schönste Erlebnis war für mich, als wir selbst ein Kälbchen auf die Welt bringen durften. Das sollten wir praktisch erst einmal aus der Kuh heraus ziehen. Anfangs war ich etwas verdattert, dass die Bauern uns Stadtmädels an so was ranlassen. Mittlerweile habe ich das Kleine wirklich ins Herz geschlossen. (lacht) Es ist schließlich mein erster Nachwuchs.

Bei soviel Verantwortung kam es bestimmt auch zu Missgeschicken?
Gülcan: Missgeschicke gab es natürlich ständig. Gerade das am ersten Tag blieb mir – und dem Opfer wohl auch – in Erinnerung. Wir sollten mit der Heugabel die Kühe füttern. Ein Kameramann stand halt ein bisschen arg knapp hinter mir – und bekam die Heugabel leider dahin, wo es einem Mann so richtig weh tut ...
Collien: Ein anderer Kameramann ist im Stall mit einem Bein ins Gülle-Abfluss-System geplumpst. Daran waren aber wirklich nicht wir schuld! Den Armen haben wir danach leider nie wieder gesehen.
Gülcan: Außerdem hat Collien einmal versucht, indisch zu kochen. Das Gericht war so scharf, dass sich Hof-Besitzer Konrad nach der zweiten Portion in hohem Bogen übergeben hat.


Vielen Dank für das Gespräch.

Wie werden sich die beiden Luxus-Bienen wohl schlagen? Wan gibt es den ersten Nervenzusammenbruch? Und was haltet Ihr von der Sendung? Wir bleiben dran und begleiten „Gülcan und Collien ziehen aufs Land“ hier jede Woche.

Viel Spaß wünscht

Euer Konrad

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Benutzer Kommentare

  • (1)

    na, ich bin gespannt - ob die beiden Mädels das aushalten? Wobei andere lassne sich ja auch in einen Kakerlakensarg legen, warum also nicht?

    Posted by: peter_bilz on  | Missbrauch melden
  • (2)

    Na endlich mal ein echter Bauerhof im Fernsehen... und ob die Mädels zu echten Landeiern werden ... ich bin gespannt. Iiiiiii... Misthaufen, holt mich hier raus ....

    Posted by: kulturshop on  | Missbrauch melden
  • (3)

    So ein Mist!!!!!Als ob es so schlimm wäre mal ohne Handy, Geld und Karten zu sein....... und das auch noch in der freien Natur auf einem Bauernhof!!!!!Jaaa die Beiden trifft wirklich ein hartes Schicksal. Hoffentlich schaut sich das niemand an.

    Posted by: iriskuban on  | Missbrauch melden
  • (4)

    TOBIAS,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,13

    Posted by: superladybecker on  | Missbrauch melden
  • (5)

    ich könnte immer brechen, wenn ich diese beiden "Möchtergerntussis" im TV sehe ......keine Sorge, ich schaue die mir nicht an (aber ich weiß halt,wann diese Serie kommt) STOPP !!!! für diese Serie

    Posted by: christian_forys on  | Missbrauch melden
  • (6)

    billig, billig,billig, die beiden Tussen machen doch wirklich alles um im Gespräch zu bleiben :-s......

    Posted by: thaichi12 on  | Missbrauch melden