Popstars: Himmlische Stimmen & Berliner Schnauzen beim letzten Casting in Dresden

Fr 09:12 19.Sep. von Marion Nette

(c) Prosieben

Es war die letzte Chance für die jungen Mädchen ihrem Traum in diesem Jahr ein Stück näher zu kommen. Beim Casting in Dresden traten 432 Kandidatinnen an und kämpften für eine Einladung zur Entscheidungsshow. Denn danach war die Castingphase abgeschlossen. Kaum zu glauben, aber auch Dresden brachte skurile Gestalten ans Tageslicht, die meinten, sie würden alleine mit ihrer plastischen Erscheinung punkten. Schiefe Töne, fehlende Texte und seltsame Auftritte bereiteten der Jury wieder jede Menge Spaß...

Das Casting
Auf der Suche nach Ausstrahlung und innere Berührung durch den präsentierten Gesang musste die Jury sich so einige gute und viele schlechte Girls anhören. Doch Dresden bot mehr als erwartet. Gleich drei Mädchen aus der ersten Gruppe durften in den ReCall. Das motivierte auch die Juroren, die nächsten Kandidatinnen mit einer positiven Stimmung anzuhören. Bis auf Sido, er konnte nur bei der ersten Gruppe dabei sein. Danach musste er mit dem Helikopter von Dresden nach Stuttgart, um dort bei der Hip-Hop-Open aufzutreten und sich „sein schwer verdientes Geld zu verdienen", schon klar Sido ;o)

Latoya
war an diesem Castingtag ein ganz besonderes Mädchen. Mit 4 Jahren trat bei ihr eine Sehschwäche auf. Als sie 10 wurde, diagnostizierten die Ärzte ihr dass es keine Heilungschancen mehr gäbe, sondern dass sie irgendwann erblinden würde. Dabei war ihre Brille beim Auftritt ein kaum zu übersehbarer Nachteil, da Latoya bereits mit ihrem restlichen Outfit nicht punktete. Doch ihre liebliche Stimme haute Loona und Detlef absolut um. Es war die pure Emotion, die in D!´s Gesicht zu sehen war. Eine Einladung zum ReCall bekam sie unter der Voraussetzung, sich Gedanken über ihr Erscheinungsbild, vor allem den Klamotten zu machen.

Patricia
, die bereits beim Casting in Hamburg ihr Glück versuchte, nahm beim zweiten Anlauf in Dresden ihr Schicksal erneut in Hand. Ihr Augenaufschlag war neben ihrer Stimme mit dafür verantwortlich, dass sie auch dieses Mal in den ReCall durfte. Loona machte sie jedoch darauf aufmerksam, dass die Jury ihr nur deshalb noch eine Chance gab, da sie bereits durch das Hamburger Casting dessen überzeugt wurden, dass Patricia es besser kann. Ansonsten wäre keine Steigerung zu bemerken.

Gabriella und Alev
, zwei Casting-Freundinnen, haben es in den ReCall geschafft. Alev überzeugte zwar mit ihrem Gesang, erweckte bei Detlef aber ein Gefühl, dass mit ihr Zickenterror vorprogrammiert wäre. Ganz ehrlich, diesen Eindruck bekamen die Zuschauer auch! Gabriella überzeugte mit ihrem Aussehen, mit ihrer Stimme jedoch nur gering. Loona wollte sie aber unbedingt im ReCall haben und hat sich von Detlef ihren Joker entlocken lassen. Beide sollten in der nächsten Runde zeigen, was in ihnen steckt. Aber auch andere Mädchen und gestandene Frauen durften wiederkommen und ihr Talent erneut in der ReCall-Runde unter Beweis stellen.

Der ReCall
Wie sollte es auch anders sein, schöne Gesichter, herrliche Stimmen aber eine Menge kaputter Seelen und überlastete Psychen, die den Text nicht richtig drauf hatten und lieber von der misslungenen Kindheit erzählten. Doch die liebevollen Juroren stießen die jungen Talente hier und dort in die richtige Richtung, damit sie ihre Chance wahr nahmen und nicht aus „Popstars - Just 4 Girls" ein Mitleids- oder Diskussionscasting machten.

Alev und die Berlinerin Gabriella schlugen sich die Nacht mit der Choreografie um die Ohren und konzentrierten sich nicht so sehr auf den Text. Die Quittung folgte auf die Schnelle. Selbst Gabriellas Tanz war schlechter als erlaubt. Trotzdem zeigten beide Kandidatinnen in den Augen der Jury das nötige Potential. Damit sie doch noch ihre Chance nutzen konnten, stellte Detlef ihnen eine Aufgabe - sie sollten beim ReReCall im Duo auftreten und zeigen, dass sie teamfähig sind und es schaffen würden, dazu zu lernen.

Für Patricia hätte es fast nicht gereicht. Sie mochte ihr selbst ausgesuchtes Lied eh nicht! Das hat man auch mehr als deutlich gehört. Doch das Glück und die gute Laune der Jury war auf ihrer Seite. Sie bekam den Freifahrtschein in den ReReCall.
Die hübsche Wienerin Ceyda kickte sich schon vor dem Vorsingen selbst aus der Show, indem sie schwerfällig und traurig bis zur Jury heran trat. Sie war sich über den weiteren Weg unsicher und vermisste bereits jetzt ihre Familie und Freunde aus Österreich. So hatte die Jury erst gar keine Lust und keinerlei Motivation ihr zu zuhören, lies sie erst gar nicht vorsingen und schickte sie nach Hause.
Bei Latoya, das liebe Mädchen mit der dicken Brille, passte das Outfit wieder nicht. Sie war, bis auf ihren Gürtel, komplett schwarz angezogen und wirkte, als wolle sie auf eine Beerdigung. Nachdem dass von D! mehr als kritisiert wurde, war sie so nervös, dass sie ihren Text vergas. Nach einer ganz kurzen Denkpause fand sie aber den Faden wieder und sang sehr bezaubernd. Doch Detlef wollte mehr. Er wollte ihren Kampfgeist sehen. Das arme Girly musste darauf hin 10 Liegestütze machen (ihre Höchstleistung zu Hause lag bei 2), damit Tanzcoach Detlef von ihrem Willen überzeugt war. Sie bewies starken Willen und war im ReReCall dabei!

Der ReReCall
Neun Kandidatinnen hatten es in die Vorrunde zur Entscheidungsshow geschafft. Die erste Gruppe, bestehend aus Ivana, Christin, Kristin und Patricia, steckte die Messlatte sehr hoch für die folgenden Teilnehmerinnen. Doch alle gaben ihr Bestes um zu den verbleibenden Girls zu gehören, die nach München zur Entscheidungsshow fahren dürften. Alle - bis auf Gabriella und Alev. Sie arbeiteten natürlich bei den Vorbereitungen nicht zusammen, obwohl sie auch gemeinsam performen sollten. Das gefiel Detlef überhaupt nicht. Als er sie unterstützen sollte, war er schon so angenervt von ihrem Alleingang, dass er nur den Tipp abgab, dass sie auch eine Choreografie einstudieren müssten und verabschiedete sich von den beiden mit den Worten „macht Euren Job oder geht nach Hause". Das steigerte den Druck erheblich. Dazu kam, dass bei den anderen Gruppen richtig starke Stimmen vertreten waren und diese Tatsache an sich schon genügend Spannung erzeugte. Entsprechend war die Vorführung, die die zwei Perlen abgeliefert haben.
Auch die Gruppe, mit den Mädchen Annemarie, Lea und Latoya, gab eine solide Leistung ab und konnte mit sich zufrieden sein.

Die Entscheidung
Wieder wurde die Regel gebrochen und fünf der Mädchen, statt nur vier, wurden zur Entscheidungsshow mitgenommen. Diese Girls überzeugten mit ihren hübschen Gesichtern und überragenden Stimmen.

Unter anderen dürfen diese Mädels um die Teilnahme zum Workshop kämpfen:

  • Ivana, 26
  • Patricia, 16
  • Gabriella, 19
  • Lea, 17
  • Latoya, 16

Am kommenden Donnerstag können wir auf Pro7 um 20:15 Uhr bei der Entscheidungsshow in München mitfiebern, die Daumen für unsere Favoritin drücken und erleben, wer es in den Workshop schaffen wird und wer doch vorerst seinen Traum begraben muss.

Habt ihr nach dieser Castingphase eine Favoritin, der ihr für die Entscheidungsshow die Daumen drückt?

Singende Grüße von Eurer Marion

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Fotos (c) by ProSieben/OLIVER-S

Mehr Infos unter www.prosieben.de

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Benutzer Kommentare

  • (1)

    ... Latoya hat es echt verdient!!! sie hat so eine nette Stimme.... Aussehn ist halt nicht alles... und für ihre Augenkrankheit kann sie ja nichts.... ich drücke ihr voll die Daumen - Latoya vor!!!!! LG

    Posted by: alexandra_tippmann on Fr 18:17 19.Sep. | Missbrauch melden
  • (2)

    Surprise surprise und schon wieder sind 5 Mädels weiter gekommen anstatt 4 Mädels Boykottiert Popstars ich gucke es nicht mehr kein Bock auf so eine verarsche es hesit nur 4 Mädels kommen weiter. Ich sag nur grosse Klappe aber es kommt im ergebniss nur scheise raus sry.

    Posted by: saskia_danek on Fr 21:58 19.Sep. | Missbrauch melden
  • (3)

    Verzeihung, aber wer schreibt denn hier diese seichten Texte, die zudem schlecht recher@#$%t sind? Ob man Popstars mag oder nicht, liegt bei jedem selbst. Aber meiner Meinung nach, darf sich die Redaktion hier gern mehr Mühe geben. Wer die Sendung gesehen hat, wird mir bezüglich der schlecht recher@#$%ten Fakten Recht geben. Zu Latoya: Ich finde, sie ist ein nettes Mädel. Wirkt allerdings zu schüchtern, um in diesem Geschäft Bestand zu haben. Auch wenn es einige als unfair ansehen, schon aufgrund ihrer Krankheit wird sie es nicht schaffen. Genauso wenig andere Mädels, die sonstige Makel haben. Leider, leider ist es so, dass solche Menschen auf der Bühne nicht gebraucht werden. Nicht wir, sondern so ist Deutschland und wahrscheinlich auch der Rest der Welt.

    Posted by: sabre_merlin on Sa 06:32 20.Sep. | Missbrauch melden