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Im Saarland flattern die ersten Schmetterlinge am Horizont, während bei Hansi und Marianne am Himmel dicke Wolken aufziehen-die hygienischen Verhältnisse sind Grund für einen kleine Disput. Torsten erhofft sich viel von seinem zweiten Damenbesuch und gibt noch einmal alles. Und Uwe freut sich einfach nur über den Körperkontakt auf dem Traktor. Wo schlägt die Liebe ein?
Jan und Anna
Nach einer schlaflosen ersten Nacht auf dem Hof macht sich Anna bereit für das Frühstück mit Jan: Haare kämmen, Wimpern tuschen-derweil deckt Jan den Tisch. Frische Brötchen hat er auch schon besorgt. Das freut das Herz der müden Anna, eine freudige Umarmung entlohnt Junker Jan für seine Mühen am Morgen.
Nach dem Frühstück geht es erst mal auf`s Feld. Anna darf Mähdrescher fahren und die Heupresse bedienen. Begeistert von den großen Maschinen gibt sie mächtig Gas und "presst einen Heuballen nach dem anderen"-bemerkt Inka Bause. Charmanter Kommentar. Anschliessend-schnell noch galant die Jacke auf dem Stoppelfeld ausgebreitet-umarmt Jan Anna und bemerkt (mit Blick auf ihr Dekolleté?): "Schöne Aussicht!"
Wieder auf dem Hof wartet eine schöne Aufgabe auf Anna-ein Mädchentraum wird wahr-Jans Ponys müssen gepflegt werden, das Winterfell muss ab. Anna findet das einfach nur süß.
Torsten und Christiane
Nach dem Debakel mit Katharina hat Torsten beherzt zum Telefonhörer gegriffen und prompt eine neue Kandidatin gefunden, die mit ihm eine Woche auf dem Hof verbringen möchte-Christiane heisst die Dame und hat die idealen Voraussetzungen, um Torstens Herz zu erobern:
1. ein offenes Lächeln
2. einen Hund.
Dieser hört auf den schicken Namen Prada und versteht sich auf Anhieb suuuper mit Torstens Sofakumpan Flip. Wieder warten Torstens Eltern in der Küche auf den Damenbesuch. Mama hat Schnittchen vorbereitet, wieder gibt es Sekt.
Nach dem ersten Beschnuppern trägt Torsten Christiane die Tasche ins vorbereitete Gästezimmer-der Mann hat gelernt. Dann gibt es noch einmal Sekt: "Auf Dein neues Zuhause. "-so Torsten. So charmant hat sich Torsten bisher ja eher nicht präsentiert.
Hansi und Marianne
Marianne rückt den Hühnern mit Gummihandschuhen zu Leibe, denn schliesslich handelt es sich um "einen Schmutzherd". Angstvoll greift Marianne unter das Huhn. " Versuch es mal mit put, put, put" schlägt Hansi vor, um die Angst-Barriere zu überbrücken. In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken, dass Hansi ein wenig den Gesichtsausdruck seiner Hühner übernommen hat, wenn er "put, put, put" sagt.
Die reiche Eierernte wird in die Küche gebracht, wo sie sauber gemacht werden soll. Mit der Spülbürste. Marianne ist entsetzt: "Hansi, das ist unsere Tassenbürste." Hansi versteht die ganze Aufregung nicht und bemerkt: "Man merkt, dass Marianne aus der Stadt kommt." Doch Stadtfrau Marianne hat den Master Plan im Kopf: "Hansi, wir nehmen eine neue Spülbürste -die rote- ab jetzt für unsere Tassen." Hansi willigt ein. So einfach kann das gehen.
Von früh bis spät wird gearbeitet auf Hansis Hof. Als nächstes warten die prall gefüllten Johannisbeersträucher auf pflückwillige Hände. Marianne ist nach der getanen Arbeit sichtlich erschöpft und wird von Hansi mit einer roten (!) Rose überrascht.
Uwe und Carolin
Nach der ersten Knutscherei auf dem Scheunenfest kommt die 41-jährige Carolin nun endlich auf dem Hof an wo sie bereits sehnsüchtig von Uwe erwartet wird. Der holt seine Herzensdame standesgemäß mit dem Trecker ab. Seit 18 Jahren hatte der Rinderbauer keine Verabredung mehr. Umso mehr freut er sich über die körperliche Nähe beim Traktor-Fahren: "Jemanden so eng bei sich zu haben, ist ein tolles Gefühl."
Drei Torten, ein Marmorkuchen und 8 kritische Augenpaare (Mama, Schwester, Nichten) warten auf die zierliche Carolin und das Gästezimmer ist liebevoll bereitet. Carolin fühlt sich fast wie im Hotel bis ihr Uwe offenherzig gesteht: "Das ist das Ehebett von meinen Eltern. Das war noch gut."
Thilo und Sylvia
Grinsebauer Thilo richtet liebevoll das Gästezimmer her. Ein selbstgemachtes Blumenbouquet soll den Albtraum in Eiche rustikal schmücken. Seit 4 Jahren hat der Thilo keine Beziehung und will nun Blumen sprechen lassen-er selbst ist ja auch eher der schweigsame Typ. Sylvia erfreut: "Es war angenehm, Thilo zu sehen."
Freude überkommt Sylvia auch beim Durchatmen, die frische Landluft hat es ihr angetan. Bescheiden ist sie durchaus auch bei der Auswahl der Getränke: "Ich mag lieber Leitungswasser als Mineralwasser." Auf Thilos kleinem Trecker geht es zu Thilos ganzem Stolz, seinen 14 Ziegen. Diese haben schon sehnsüchtig gewartet und bestürmen Sylvia, die den Futtereimer in der Hand hält.
Im schönen Südhessen beschliessen die beiden den Abend bei einem Bier auf der Bank vor dem Haus. Auf Nachfrage von Thilo, wie es ihr denn hier gefalle, meint Sylvia: "Die Gegend ist echt schön." Ich vermute, dass Thilo sich über eine etwas persönlichere Antwort sicherlich mehr gefreut hätte.
Nach wenigen Schlückchen Bier wird Sylvia auch schon müde. Auf einmal schlagartig müde-trotz strahlenden Sonnenscheins. Schnell noch eine flüchtige Umarmung, ein freundliches Wort und der glückselige Thilo findet sich alleine auf seiner blauen Bank wieder.
Beim Anblick von Thilo auf seiner Bank ist mir spontan ein Gedicht von Wilhelm Busch eingefallen:
Und abends in der Dämmerfrist,
wenn man so ganz alleinig ist,
da möcht ich wohl so dann und wann
etwas zu titscheln-tatscheln hab'n.
Jedoch - da fühle ich so recht,
dass mir was fehlt, was ich wohl möcht.
Kann die Sendung die Bauern wirklich aus ihrer Einsamkeit befreien oder fallen diese nach Abschluss der Staffel in ein noch viel größeres Loch? Was meint Ihr?
Poetische Grüße schickt Euch
Eure Anne
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Benutzer Kommentare
super geschrieben .
Posted by: juema777 on Di 14:15 25.Nov. | Missbrauch meldennur noch Gülle im Tv , Dreck auf fast allen Kanälen
Posted by: dr.vanhinten on Di 14:18 25.Nov. | Missbrauch meldenJeder muss etwas wagen um weiter zukommen, auch bei der Liebe. Ich finde es gut, das es Das gibt und drücke Allen die Daumen. Nur nicht aufgeben!! Mfg Bambam_sh
Posted by: bambam_sh on Di 14:19 25.Nov. | Missbrauch meldenIst alles etwas albern. Es gibt eine Privatsphäre. Uwe Ochsenknecht hat schon recht, wenn er sagt, daß das Fernsehniveau recht niedrig ist. Hauptsache Quoten und Werbung. Schade für uns und die, die sich der Öffentlichkeit preisgeben. Klaus Redeker
Posted by: koiahoi on Di 14:21 25.Nov. | Missbrauch meldenHier werden nur die Zuschauer verkackeiert
Posted by: mnickler on Di 14:24 25.Nov. | Missbrauch meldenIch kucke sowas überhaupt nicht und bin hier durch Zufall. Doch ein Tipp für alle: Jedes TV-Gerät hat einen Netztschalter, das sollte man nicht vergessen... ;-))
Posted by: heinz_j_koenig on Di 14:26 25.Nov. | Missbrauch meldenVerblödung hoch 99
Posted by: milan_roesner on Di 14:32 25.Nov. | Missbrauch meldenEs îst unglaublich was alles die Zuschauer vor den Fernseher zieht. Das ist für mich ein Zeichen, dass die Menschen langsam aber sicher verblöden. Ein paar hässliche Bauern die einen IQ von 3 haben und ein paar noch dümmere Frauen ...wie viel muss im Fernseher noch passieren bis die Leute nicht mehr einschalten..????
Posted by: ernetschwil on Di 14:32 25.Nov. | Missbrauch meldenIch habe bisher noch keine Folge gesehen, aber freue mich immer auf den Bericht von Anne :) Und zu Anne´s Frage....so völlig normal verhalten kann sich wohl keiner vor einer Kamera, daher ist es eher abzuwarten, was passiert, wenn die Kameras dann abdampfen. Aber eine Chance ist es sicher....aber das Loch, in das man danach fällt, wenn es danach nicht klappt, daß ich sicher auch riesig.
Posted by: c_landmann on Di 14:34 25.Nov. | Missbrauch meldenich finde, die Bauern werden in Euphorie versetzt und am Ende stehen Sie mit leeren Händen da - es ist ein Vorführen und Ausnutzen von Gefühlen - Der Dumme ist am Ende wieder der Bauer !!!!! Hauptsache die Sendezeit ist gefüllt und der Fernsehzuschauer hat was zu gucken - egal, wie es den Betroffenen dabei geht - ich finde es ärmlich - mich wundert nur, dass Inka Bause sich dafür hergibt - sieist sehr sympathisch und hat bessere Sendungen verdient
Posted by: sieglinde.fechner on Di 14:36 25.Nov. | Missbrauch melden