WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Blog-Beiträge von Frank Zapper

    • Tag 1 im Dschungel: Elf Prominente pfeifen auf ihren Ruf

      Liebe Intelligenzia, liebe zartbesaitete Kulturbürger: Es ist mal wieder Zeit, sich wahlweise hinter 'nem dicken Wälzer oder (nur für den Fall, dass in den nächsten zwei Wochen aus Versehen doch mal RTL über den Schirm flimmert) einer ordentlichen Portion gespielten Desinteresses zu verstecken. Denn jetzt krabbeln, kriechen, schleimen und keifen sie wieder: Die Aufmerksamkeits-Parasiten der deutschen Medienszene, das Pendant zum „Who is Who", sprich: das „Who is so was von not" — derer elf sind im australischen Dschungel angekommen! Und kaum vor Ort, verwandelt vor allem der weibliche Teil der Belegschaft das Camp ins sprichwörtliche Silikon Valley. Zu Deutsch: Tal der Ahnungslosen, aber OP-Erfahrenen. Klingt ja erst mal viel versprechend. Trotzdem ist an Tag eins irgendwie der Wurm drin: Und zwar direkt in Micaela Schäfers Nase.

      Micaela und Rocco landen schon am ersten Tag in der Urwaldklinik (Bild: RTL)

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    • „Es wird Konflikte geben”: Peer Kusmagk im Interview

      Er kam, kämpfte und hatte am Ende die Krone auf: Peer Kusmagk kehrte im vergangenen Jahr als König aus dem Dschungelcamp zurück. Doch lange dauert sein Amt nicht mehr an — denn am 13. Januar startet die sechste Staffel von „Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!". Kurz vorm Startschuss haben wir mit dem 36-Jährigen über seine Zeit im Camp, sein Leben danach und seine Meinung zu den neuen  Kandidaten  gesprochen  .

      Bald muss Peer Kusmagk die Dschungelkönig-Krone an seinen Nachfolger abtreten (Bild: ddp images)Bald muss Peer Kusmagk die Dschungelkönig-Krone an seinen Nachfolger abtreten (Bild: ddp images)

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    • „Bauer sucht Frau”: Das Scheunentor schließt sich

      Fast Forward: Romantik, immer nur Romantik

      Ende gut, alles gut: Es gibt wohl wenige Orte auf der Welt, wo dieser Sinnspruch mehr Gültigkeit besitzt als in deutschen Kuppel-Dokus. Dass in den letzten Wochen ein paar Dinge nicht so liefen, wie sie laufen sollten, es hässliche Gerüchte über die tatsächliche Profession einiger Landwirte gab und einige der Gefühle nur gespielt waren, das lächeln Inka Bause und ihr Team freundlich weg. Dass es zu einigen Vollkatastrophen kam — wir erinnern uns an den glücklosen Bauern-Opi Friedrich oder Leistenbruch-Rolf mit seinen latent sexistischen Fotografier-Aktionen — ebenfalls. Am Ende der zehnten und letzten Folge von „Bauer sucht Frau" heißt es: „Amor hat seine Pfeile über das ganze Land geschossen — und getroffen."

      Philipp und Veit glücklich vereint beim Kaffeeklatsch mit Familie (Bild. RTL)

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    • „Bauer sucht Frau”: All Inclusive mit Schlagseite

      Gerold, der „fröhliche Friese" und die „patente Petra". Hübsch hat RTL diese Paarung hinbekommen. Und hübsch ist auch das Frühstück der beiden. Spiegelei, das in Butter schwimmt, dazu Brötchen und Fanta. Der Mann mit dem rollenden R sorgt dafür, dass auch diese Folge von „Bauer sucht Frau" angemessen beginnt.

      Hmm, lecker: Gerold und Petra lassen sich das Frühstück schmecken (Bild: RTL)

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    • Bauer sucht Frau: „Guck mal, hier gibt’s Gehacktes!”

      Langsam, aber sicher werden wir uns von einigen der liebgewonnenen Bauern verabschieden müssen: Nach schon wieder sechs Folgen sind bei den ersten der vorgestellten Paare die Hofwochen beendet. Bedeutet: Ordentlich Drama, aber auch große Gesten. Enttäuschung, aber auch Hoffnung auf eine Fortsetzung ohne Kameras. Uns als Zuschauern kann's nur recht sein: Spannung herrschte in der diesjährigen Staffel kaum. Ob der Kameraschwenk zu Gerold, dem „fröhlichen Friesen", etwas mehr Würze in die Angelegenheit bringt?

      Eitel Sonnenschein: Bei Veit und Phillip gibt’s nichts zu meckern (Bild: RTL)

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    • Bauer sucht Frau: “Brokeback Mountain” in Nordrhein-Westfalen

      Leidenschaftliche Liebesschwüre auf dem Trecker, wildes Gefummel im Heu und hemmungslose Zungenakrobatik im Maisfeld: Das alles gab es diese Woche bei "Bauer sucht Frau" nicht. Muss auch nicht: Schwer vermittelbaren Landwirten dabei zuzusehen, wie sie die vermeintlichen Damen ihres Herzens der Reihe nach vergraulen, unterhält nämlich auch hervorragend. Da entpuppt sich der eine als trauriges Muttersöhnen, der andere als nicht minder bemitleidenswerter Angsthase. Wenigstens Philipp, der schwule Ausnahmelandwirt der Sendung, flirtet sich als muskelbepackter Cowboy-Verschnitt engagiert durch die Pampa — und sorgt so für ein erstes, filmreifes Happy End.

      „Brokeback Mountain“ in NRW: Philipp und Veith reiten gen Happy End (Bild: RTL)

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    • “Bauer sucht Frau”: Der Wagenheber in der Hose

      Nein, viel ist noch nicht passiert bei der diesjährigen Staffel von "Bauer sucht Frau". Bisher wateten die vorgestellten Landwirte ebenso wie die ihnen anvertrauten Damen knietief nicht nur durch den Mist in ihren Ställen, sondern auch durch Langeweile. Als Zuschauer blieb einem da nicht viel. Klar, man konnte die Spleens der einzelnen Teilnehmer bewundern, man konnte sich über die Kommentare aus dem Off amüsieren, die nach wie vor aus jeder aufgerissenen Salamipackung ein "herzhaftes Frühstück" machen und auch den Landwirten selbst immer das passende Adjektiv zur Seite geben. Aber wirklich Aufregenswertes? Fehlanzeige! Sogar das erste homosexuelle Land-Pärchen fügte sich rasch in seine Rolle ein und gab die Harmonie zwischen Acker und Vieh, die reine, wahre und aufgeladen, aber letzten Endes noch unschuldig knisternde Liebe überzeugender als alle anderen.

      Fleischereifachverkäuferin Silvia zeigt sich freizügig (Bild: RTL)

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    • Bauer sucht Frau: Das Hundertpro-Feeling des Faulenzers

      Viel wurde geraunt und geredet im Vorfeld der dritten Folge von "Bauer sucht Frau". Die Themenkomplexe, die von Boulevardmedien beackert wurden, waren dabei die üblichen. Sind das überhaupt Bauern? Und: Sind all die Gefühle echt, die da Montag für Montag aus dem Fernsehgerät tropfen?

      Die BILD-Zeitung schaffte es, zwei Teilnehmerinnen der aktuellen Staffel vor ihre Mikrofone zu bekommen, die genau das bestritten. Sie erzählten von Augentropfen (klar, Tränen!), unechten Küssen und vorgesagten Flirt-Sprüchen. Der Sender bestritt natürlich alles. Fazit: Niemand ist schlauer als vorher.

      Und wir stellen uns eben weiterhin vor, dass "Bauer sucht Frau" die tiefe, ungeschminkte Wahrheit abbildet. Oder konzentrieren uns auf die Tiere. Tiere, das wissen wir nicht erst seit der Schwemme von Katzenvideos bei Facebook und Co., gehen schließlich immer.

      Pferdewirt Philipp und sein Veit turteln schon beim Frühstück (Bild: RTL)

      Zum Beispiel Pumba, das Hausschwein, dass die Liebe zwischen Philipp und seinem Veit noch ein Stück zauberhafter macht und das auch in dieser Folge

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    • Bauer sucht Frau: Silvia, i hol’ di mit meim’ Sofa ab

      Welcher der Bauern die Klaviatur des Privatfernsehens am besten beherrscht? Nach zwei Folgen "Bauer sucht Frau" steht fest: Rolf, der verschmitzte Ackerbauer ist ziemlich weit vorne dabei. Da war zum Beispiel das mit schüchternem Bodenblick vorgetragene Krankheits-Geständnis in der vergangenen Woche: ein nicht operierter Leistenbruch! Ein gefundenes Fressen für den Boulevard, der scheinbar besorgt fragte: Schwebt Rolf womöglich in Lebensgefahr? Einige Ärzte antworteten, ebenfalls via Boulevardpresse: Ja, vielleicht. Also, es kann schon sein, dass da was passiert, wenn man da nicht bald rangeht. Wir vermuten: Wäre es wirklich schlimm, würde er seiner holden Silvia nicht den großen Koffer tragen. Vermutlich würde er auch nicht an der Sendung teilnehmen. Eher ist's eine Schicksalsgeschichte, die das Drehbuch in den nächsten Wochen würzen wird. Kann die Herzensdame den schnittigen Landwirt zur Operation überreden? Wird er wieder ganz, ganz gesund?

      Silvia macht es sich auf der Schaufel von Ackerbauer Rolfs Frontlader bequem. (Bild: RTL)

      An anderer Stelle zaudert er weniger: Als

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    • Wenn man einen Blick in die einschlägigen Medien wirft, wird „Bauer sucht Frau" immer noch mit einem Paar in Verbindung gebracht. Josef und Narumol lernten sich in der fünften Staffel der Doku-Soap kennen, verstanden sich — sofern man bei den beiden von Verstehen reden kann — auf Anhieb und haben mittlerweile sogar ein gemeinsames Kind. So funktioniert's also im Idealfall bei der Show, mit der RTL seit 2005 den Kuppler für das deutsche Landvolk gibt. Manchmal funktionierte es aber gar nicht. Da gab es Bauern, die keine Bauern waren und andere, die überhaupt nicht Single waren. Geschummelt wurde auch auf Damenseite: Eine derer, die um die Gunst der feschen Landwirte buhlte, war nicht ein einsames Herz auf der Suche, sondern schlichtweg Prostituierte. Dazu kamen ein „Schwangerschafts-Skandal" und ein Hof, der extra für die Sendung angemietet wurde.

      Auf dem Scheunenfest lernen sich der Friese Gerold und Petra aus Bayern näher kennen. (Bild: RTL)

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