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    „Die LottoKönige”: Oliver Wnuk im Interview

    Im Gespräch mit Yahoo! TV verrät Oliver Wnuk, wie sein Leben nach einem Lotto-Gewinn aussehen würde. Doch neben Feiern und Geldausgeben blieb auch noch Zeit für bodenständigere Themen.

    Oliver Wnuk ist derzeit in der Comedy-Serie "DieLottokönige" zu sehen (Bild: ddp images)Oliver Wnuk ist derzeit in der Comedy-Serie "DieLottokönige" zu sehen (Bild: ddp images)

    Aus dem Fernsehen kennen wir ihn bisher vor allem als „Stromberg"-Figur Ulf Steinke. Doch neuerdings kümmert sich Oliver Wnuk auch um eine Familie aus Essen-Steele, die im Lotto 12 Millionen Euro gewonnen hat. Als Lotto-Psychologe Dr. Rüdiger Rössler versucht er, sie vor den typischen Fehlern zu bewahren, die man nach einem Hauptgewinn eben so macht. Zum Beispiel der gesamten Nachbarschaft brühwarm vom neuen Reichtum zu berichten. Oder noch am selben Abend den Job hinzuschmeißen. Derzeit läuft die Comedy-Serie „Die LottoKönige" beim WDR, ab 1. Juni ist die erste Staffel auf DVD und Blu-ray erhältlich. Wir haben mit dem Schauspieler und Lebensgefährten von Yvonne Catterfeld gesprochen — über Lotto-Glück, Sekt von der Tankstelle und den bevorstehen „Stromberg"-Kinofilm.

    Herr Wnuk, Sie spielen  in der Comedy-Serie „Die LottoKönige" den Lottopsychologen Dr. Rüdiger Rössler. Er kümmert sich um Familie König, die plötzlich 12 Millionen Euro gewonnen hat. Welche Probleme kommen nach dem Gewinn auf die Familie zu?
    So einige. Was man auf gar keinen Fall machen darf ist, am gleichen Abend seinen Job zu kündigen. Der Familienvater Rudi König macht allerdings genau das. Zudem gibt es immer wieder lautstark Streit zwischen dem Ehepaar Rudi und Claudia König, weil jeder so seine eigenen Vorstellungen davon hat, was man mit dem vielen Geld anfangen könnte. Dr. Rüdiger Rössler sorgt dafür, dass die Nachbarschaft nicht Wind von dem Lottogewinn bekommt — sonst würde die Reihe der Bittsteller von Dortmund bis nach Essen reichen…

    Jetzt, wo Sie sich so ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben: Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie plötzlich den Lotto-Jackpot knacken würden?
    Ich würde mich natürlich freuen. Wohlstand ist etwas Großartiges. Man kann sich das Leben damit sehr viel schöner machen. Und man kann viel Gutes tun. Wenn man so viel Geld gewinnt, kauft man sich vermutlich erst mal gar nichts. Ich würde zuallererst die nächstbeste Tankstelle ansteuern und den besten Sekt kaufen, den es dort gibt. Einen Teil des Geldes würde ich auf jeden Fall in neue Projekte stecken, ich würde Filme drehen und mir zwischendurch eine Auszeit nehmen.

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    Geld ist für Familie Könige in der WDR-Serie "Die LottoKönige" kein Thema mehr (Bild: WDR)Geld ist für Familie Könige in der WDR-Serie "Die LottoKönige" kein Thema mehr (Bild: WDR)

    Spielen Sie selbst Lotto?
    Sehr selten — und von Fortuna bin ich, zumindest auf diesem Gebiet, noch nicht geküsst worden. Mein Vater spielt aber bereits seit 50 Jahren und hat trotzdem noch nicht gewonnen.

    Sie verkörpern in der TV-Serie „Stromberg" seit mehreren Jahren die Figur Ulf Steinke. Mögen Sie ihn eigentlich?
    Ulf und ich sind mittlerweile seit acht Jahren zusammen. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was ich an ihm mag und was nicht. Wir sind auf eine gewisse Weise eins geworden.

    Nach der fünften „Stromberg"-Staffel ist nun erst mal Pause. Wann kommt der durch Crowdfunding finanzierte Kinofilm, für den Fans insgesamt eine Million Euro gesammelt haben?
    Leider haben wir die ganze Million schon versoffen und müssen wieder von vorne mit dem Sammeln anfangen (lacht). Im Ernst: Klar kommt der Kinofilm.

    Dürfen Sie uns schon etwas darüber verraten?

    Die Dreharbeiten stehen bevor, ich werde wieder als Ulf Steinke zu sehen sein — und vermutlich lautet der Titel „Stromberg — Der Film". Mehr weiß ich selbst nicht darüber. Ich muss abwarten, bis man mir das Drehbuch vorlegt. Der Film wird somit auch für mich eine Überraschung.

    Sie sind derzeit ziemlich beschäftigt. Woran arbeiten Sie im Moment?
    Ich habe gerade meinen zweiten Roman beendet, der im Frühjahr 2013 erscheint. Mein Drehbuch für die Verfilmung meines ersten Romanes  ist ebenfalls fertig. Gerade habe ich die ZDF-Krimikomödie „Nord Nord Mord 2" abgedreht und gleich muss ich ins Studio Gedichte einsprechen. Ich hab zu tun, ein Glück.

    Machen Sie eigentlich auch mal Urlaub?
    Natürlich. Immer an den freien Tagen dazwischen. In und um die Hauptstadt herum gibt es ganz viele Seen — da bin ich derzeit sehr oft anzutreffen.

    Sind Sie im privaten Leben eher ernst oder lustig?
    Beides. Das Eine geht ohne das Andere nicht.

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