Nach dem verstörenden Auftritt von Jenny Elvers-Elbertzhagen in der Sendung „DAS!" weist der NDR nun Vorwürfe zurück, er habe nicht angemessen auf den Zustand der Schauspielerin reagiert. Um den Gesprächsanteil zu verkürzen, seien sogar zwei zusätzliche Beiträge eingespielt worden, die ursprünglich nicht eingeplant waren, teilte der Sender mit. Viel mehr habe man nicht unternehmen können, so ein Sprecher.
Nach dem diskutierten TV-Auftritt steht Jenny Elvers-Elbertzhagen zu ihrem Alkoholproblem (Bild: WENN)
"Peinlich... sturztrunken in einer Livesendung! Aber mal ehrlich, das hätte der NDR verhindern können!", so lautet ein Fan-Kommentar auf der Facebook-Seite von Jenny Elvers-Elbertzhagen. Auf Vorwürfe dieser Art reagiert nun Thomas Kühn, Leiter der Abteilung Vorabendmagazine des Norddeutschen Rundfunks. Er äußerte sich gegenüber der Donnerstagsausgabe von „Die Welt", man habe so gut wie möglich versucht, auf die Situation Einfluss zu nehmen: Mit dem spontanen Einsatz von Einspielern, die in der eigentlichen Sendungsplanung nicht vorgesehen waren, habe man das Gespräch abkürzen wollen. "Bei den Gesprächen in „DAS!" sitzen die Gäste und Moderatoren auf einem roten Sofa. Das lässt in der Kameraführung kaum Spielraum", verteidigt Kühn das Produktionsteam der Sendung.
Jenny Elvers-Elbertzhagen: Nach peinlichem TV-Auftritt in die Klinik
Nun versucht der NDR im Nachgang Schadensbegrenzung zu betreiben: Das You-Tube-Video, das die verwirrt wirkende 40-Jährige in der "DAS!"- Sendung von Montagabend zeigt, ist inzwischen online nicht mehr verfügbar. Der Sender hat das Internet-Portal gestern dazu aufgefordert, den Clip zu entfernen
