Mark Zuckerberg legte einen Cameo-Auftritt der besonderen Art hin: Der Facebook-Gründer und seine jüngst angetraute Ehefrau liefen kürzlich zufällig in China während der Dreharbeiten einer Polizei-Doku durchs Bild — und das ausgerechnet in einem Land, in dem Facebook von der Regierung verboten ist.
Mark Zuckerberg tauchte versehentlich im chinesischen Fernsehen auf (Bild: Getty Images)
Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter bieten eine Plattform für Meinungsaustausch — Grund genug für die chinesische Regierung, ihre Nutzung zu verbieten. Ausgerechnet der Gründer des chinesischen Erz-Feindes Facebook schaffte es nun jedoch ins chinesische Fernsehen. In Shanghai schlenderte der Internet-Milliardär Hand in Hand mit seiner Ehefrau, der chinesischstämmigen Priscilla Chan, damals noch seine Verlobte, durch Shanghai. Das verliebte Pärchen, das am 19. Mai heiratete, lief rein zufällig an zwei Gesetzeshütern vorbei. Ein chinesischer Fernsehsender filmte sie für eine Doku-Serie über chinesische Polizisten.
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Ergebnis: Im fertigen Beitrag, der jüngst über die chinesischen Bildschirme flimmerte, lächelt der Facebook-Gründer verschmitzt in die Kamera. Und das, obwohl die chinesische Regierung nichts lieber täte, als Mark Zuckerberg mitsamt seines sozialen Netzwerkes in Luft aufzulösen. Wie zu erwarten sorgt der TV-Ausschnitt im Internet für Furore — und natürlich für eine diebische Schadenfreude.
