An diesem Ort wurde TV-Geschichte geschrieben: In der Surfschule in St. Peter-Ording spielte drei Jahre und vier Staffeln lang die Serie „Gegen den Wind". Hier philosophierten Nik (Ralf Bauer) und Sven (Hardy Krüger Junior) übers Wellenreiten, Frauen und all die kleinen und großen Dramen des Lebens. Doch jetzt sind vom Serienschauplatz nur noch ein Haufen Asche und ein paar gerettete Surfbretter übrig: Am Freitagmorgen fiel die wohl bekannteste Surfschule Deutschlands meterhohen Flammen zum Opfer.
Schauplatz von "Gegen den Wind": Krabbenfischer meldeten den Brand (Bilder: dpa, Sony Music Entertainment)
Die Freiwillige Feuerwehr kam zu spät: Als sie gegen vier Uhr morgens am jahrelangen Drehort der Surfserie „Gegen den Wind" anrückte, brannte der große Pfahlbau am Strand von St. Peter-Ording bereits lichterloh! Weil sich das Löschen äußerst schwierig gestaltete (der nächste Hydrant steht kilometerweit entfernt), ließ man die nordfriesische Surfschule lieber kontrolliert abbrennen. Dabei entstand ein Schaden, der sich nach Schätzungen auf mehrere 100.000 Euro beläuft. Verletzt wurde zum Glück niemand.
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Dennoch ist der Brand ein riesiger Schock für „Gegen den Wind"-Fans! Immerhin war dies von 1994 bis 1997 der Schauplatz von mitreißenden Storys rund um die besten Freunde der Stiefbrüder Nik (Ralf Bauer) und Sven (Hardy Krüger Junior), die Profi-Surfer werden wollten.
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Warum das Holzhaus Flammen fing, ist derzeit noch unklar. Fest steht aber: Ganz verloren ist Deutschlands bekannteste Surfschule noch nicht! Wegen des Feuers steht das Gebäude nämlich nun unter Bestandsschutz, es müsste also „nur" ein neuer Bauantrag gestellt werden, um das Wahrzeichen von St. Peter-Ording und eine der schönsten Pfahlbauten der deutschen Küste wieder aufzubauen.
