Der sympathische Backshop-Besitzer Aaron Troschke aus Berlin hat mit Günther Jauch in „Wer wird Millionär?" fast die gesamte Spielzeit verquasselt. Es war das erste Mal in der Geschichte der Sendung, dass kein anderer Kandidat zu Wort kam. Am Freitag tritt Troschke zum dritten Mal an. Dann geht es um 500.000 Euro.
Günther Jauch bei "Wer wird Millionär?" (Bild: RTL)
Bei den beiden hat's gefunkt: Als Aaron Troschke gestern zum zweiten Mal in Günther Jauchs Sendung „Wer wird Millionär?" auf dem Ratestuhl Platz nahm, begrüßten sich der Backshop-Besitzer und der Moderator wie alte Bekannte. Wie schon am vergangenen Freitag plauderten sie ohne Unterlass und kamen von Hölzchen auf Stöckchen.
Diesmal erzählte Aaron Troschke von seiner Ausbildung in einem Geschäft für Maßanzüge. Zu seinen Kunden gehörten viele Prominente: „Der Uwe Seeler ist ja ganz klein, der könnte beim Hobbit mitspielen, ohne dass es Probleme gibt", klamaukte Troschke. Als Günther Jauch Troschkes Schwester im Publikum zum Geburtstag umarmte, witzelte der Kandidat: „Wenn se gut war, hat se jetzt ihr Portemonnaie." So viel Schlagfertigkeit machte sogar Günther Jauch sprachlos.
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Ob Tiefkühlpizzen oder Autowaschanlagen — kaum ein Thema, aus dem der Kandidat und der Moderator nicht den Unterhaltungsfaktor herauskitzelten. Vor lauter Possenreißerei schafften die beiden Plaudertaschen gerade mal fünf Fragen in 45 Minuten. Als mitten in der Sendung eine Kamera ausfiel, stellte Aaron Troschke eine fast schon heikle Frage: Warum Jauch nicht „Wetten, dass…?" übernommen hätte. „Weil ich mich mit einem wie Ihnen eine halbe Stunde glänzend unterhalten kann. Aber zu Lady Gaga fällt mir nichts ein", entgegnete Jauch.
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Nicht nur bei Günther Jauch, auch bei den Zuschauern kam Aaron Troschke gut an. Via Twitter meldeten sich sofort Fans. Auf Facebook hat der 23-Jährige nun bereits eine eigene Fan-Page mit über 700 Mitgliedern. Ein User schreibt: „Die mit Abstand beste WWM-Sendung aller Zeiten." Ein anderer schwärmt: „Ich habe Tränen gelacht und gönne Dir die Million." Aaron Troschke gibt sich im Interview mit „Bunte.de" bescheiden. Der Rummel sei „komisch, sehr komisch" und „irgendwie unrealistisch". „Ich bin ja trotzdem im Laden und arbeite, wa?"
Am meisten freut er sich über die Leute, die in seinen Backshop kommen und ihm zu seinem Auftritt gratulieren. „Natürlich binde ich nicht jedem auf den Zahn, dass ich da war. Aber wenn die rein kommen und das gut fanden, dann freut mich das natürlich innerlich, und da ist man glücklich." Am Freitagabend tritt Aaron Troschke erneut bei Günther Jauch an. Dann spielt er um eine halbe Million.
