„Germany’s Next Topmodel”: Flotter Vierer im Finale!

In den vergangenen zwei Wochen desertierten sie noch freiwillig, jetzt werden sie wieder gegangen: Nach Dianas und Evelyns Ausstieg und nur eine Woche vor dem großen Finale siebt Jury-Chefin Heidi höchstpersönlich noch mal eine Runde Model-Nachwuchs aus. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins mediale Abseits. Das alte „Germany's Next Topmodel"-Spiel halt. Aber: mit neuen Regeln! Statt drei Grazien schickt der Kluminator nämlich zum allerersten Mal VIER Mädels ins Casting-Endspiel. Doch bevor's um alles oder nichts geht, wird noch eine Runde auf dem Laufsteg gedreht. Mit einer, die wirklich weiß, wie es (sich) im Fashion-Biz läuft: Mega-Mannequin Miranda Kerr mimt den Catwalk-Coach!

Covershooting für die deutsche „Cosmopolitan", Spontan-Treffen mit der Family, allerletzter GNTM-Fototermin: Die finale Woche in Heidi Klums harter Modelschule ist pickepackevoll mit wichtigen Terminen. DAS Ereignis der letzten paar Tage vor dem großen Live-Finish am kommenden Donnerstag ist aber ganz klar ein anderes: Miranda Kerr, ihres Zeichens Topmodel, „Victoria's Secret"-Engel und Gattin von Orlando Bloom, stattet den verbliebenen fünf Kandidatinnen einen kurzen, aber intensiven Besuch ab — und bringt ihnen bei der Gelegenheit das Laufen bei.

Gut, das haben zwar vor ihr schon Jorge, Naomi Campbell und Coco Rocha versucht. Aber so eine Extra-Einheit Catwalk-Training schadet ja nie! Vor allem dann nicht, wenn die prominente Lehrerin derart gute Tipps parat hat: „Ihr müsst euer Outfit fühlen!" An sich 'ne super Idee, allerdings dann doch leichter gesagt als getan. Für den Entscheidungslauf vor der Jury müssen sich Sarah-Anessa und Co. nämlich unter anderem „Crazy Couture" überwerfen. Was das sein soll? Ulkige Pferdekopf-Hütchen, glitzernde Badekappen, meterlange Tüll-Gardinen und überdimensionierte Woll-Puschel, die mit ganz viel Fantasie eine Art Oberteil darstellen könnten. „Das ist praktisch 'ne Kunstmode", erklärt Heidi das Prinzip hinter der im wahrsten Sinne des Wortes untragbaren Klamotte.

Kein Wunder also, dass Luisa über ihren Fummel stolpert, Kasia aus den Schuhen kippt und Dominique bei dem Versuch, ihr Stoffwunder wie einen Flügel zu schwingen, leicht bescheuert aussieht. Noch schlimmer läuft's bei Ex-Stripperin Sara: Die hat ihren Körper zwar gut unter Kontrolle (logisch, bei der Berufserfahrung!), übertreibt es mit der Beherrschung aber leider ein wenig — und stakst als starrer Roboter durch die Gegend. Findet der Kluminator natürlich nicht so doll („Sara ist limitiert"). Folgerichtig scheidet die unterhaltsame Schnodderschnauze kurz nach ihrem Chaos-Walk aus.

Das aber macht der Leipzigerin selbst gar nicht sooo viel aus: Irgendwie ahnte sie nämlich schon, dass die Reise an dieser Stelle vorbei sein könnte. Und überhaupt: Was sie bei GNTM nicht alles fürs Leben gelernt habe! Englisch zum Beispiel. „You did?" (zu deutsch: „Hast du?"), fragt Heidi da direkt nach. „Hä? Judith?", demonstriert Sara daraufhin ihre 1a-Fremdsprachenkenntnisse. Tja, Sara glänzte vielleicht nie durch besondere intellektuelle Fähigkeiten — dafür jedoch stets mit allgemeiner Unterhaltsamkeit.

Die wird im Finale — das folgerichtig Favoritin Luisa, Küken Kasia, Wuschelkopf Dominique und Heulsuse Sarah-Anessa bestreiten — zwar fehlen. Aber ein Gutes hat die Jury-Entscheidung dann doch — zumindest für Sara: „Jetzt kann ich endlich wieder die Sau rauslassen!"

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Der GNTM-Blog von Model Marie Nasemann

Der GNTM-Blog von Model Marie Nasemann

Marie Nasemann hat das geschafft, wovon tausende Mädchen träumen: Sie stand 2009 im Finale von „Germany’s Next Topmodel“! Danach startete die 23-jährige Münchnerin als Model richtig durch. Mittlerweile moderiert (EinsPlus Chartshow im SWR) und schauspielert („Ein Sommer in Amalfi“ – bald im ZDF zu sehen) Marie auch. In ihrem wöchentlichen Blog auf Yahoo! TV verrät sie uns, wer die größten Chancen auf den Titel „Germany’s Next Topmodel“ 2013 hat.

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