„Wir müssen das leider machen, auch wenn's weh tut", sagt Sandra Rieß. Sie meint das „Freezen" der Blitztabelle, das um genau 21.50 Uhr den schlechtesten der vier Teilnehmer nach Hause schickt. Mit ein bisschen Fantasie lässt sich das Bedauern aber auch auf die ganze Show übertragen, denn es ist einfach so: Eine Musikshow, in der keine Wunder geschehen, in der Leistungen zu sehen sind, die irgendwo zwischen Mittelmaß und Oberliga pendeln und in der keine außergewöhnlich charismatischen Charaktere am Start sind, ist einfach nicht besonders spannend. Da hilft auch keine Blitztabelle: „Unser Star für Baku" ist über weite Strecken schlichtweg schlaftablettig. Klar, sympathisch sind da viele, nicht zuletzt Immer-noch-Favorit Roman Lob. Aber dass die Quote zuletzt empfindlich Federn lassen muss, ist kaum verwunderlich.
Einzug ins Finale: Ornella und Roman strahlen mit der Jury um die Wette (Bild: ProSieben)




