WAS IHRE FREUNDE LESEN

    • „Der Bachelor”: Die Nette muss gehen

      Eines vorweg: Medial geschah rund um den Start der zweiten „Bachelor"-Staffel recht wenig. Die Auftakt-Folge lief quotenmäßig nur so halbgut, und die kleinen, schmutzigen Geheimnisse, die das Internet normalerweise zu den Teilnehmern von Casting- und Reality-Shows freilegt, blieben aus. Was man über Paul, den Mann, der aus 20 Frauen seine Richtige finden soll, erfuhr, war geradezu banal: ein Typ, der dafür sorgt, dass in angesagten Bars die richtige Rum-Marke ausgeschenkt wird, ein paar Jahre lang mindestens semi-professionell Fußball spielte und in einem 55-Quadratmeter-Appartement im Hamburger Stadtteil Winterhude lebt. Laaaangweilig!

      Bachelor Paul und Bernadette beim Einzeldate am Tafelberg (Bild: RTL)

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    • „Deutschland sucht den Superstar”: Die Schweiz startet durch

      Das Schöne an einer neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar" ist die Tatsache, dass man nach gut zehn Jahren genau weiß, wie die ganze Angelegenheit ablaufen wird. Man weiß, dass einem am Anfang eine imposante Zahl um die Ohren geschleudert wird — diesmal sind es angeblich über 35.000 Bewerber. Man weiß, dass am Ende jemand gewinnen wird, an den sich in drei, vier Jahren niemand erinnert — warum Mark Medlock es schaffte, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist unklar, vermutlich ist er eben die Ausnahme, die jede Regel bekanntermaßen braucht. Man weiß weiterhin, dass in den ersten Folgen eine Vielzahl von Kandidaten dabei sein wird, die überhaupt nicht singen können, und man weiß, dass es deren Auftritte sind, denen der Sender am meisten Aufmerksamkeit widmet.

      Die neue Jury: Choreograph Bruce Darnell, Sängerin Natalie Horler und Dieter Bohlen (Bild: RTL)

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    • „Der Bachelor”: Assessment-Center in Sachen Zickenkrieg

      Die Frage, die uns am meisten umtreibt, gleich zu Beginn: Da ist dieser Spitzentyp. Reich, klug und — das muss man neidlos anerkennen — recht hübsch. Blaue Augen, gestählter Body. Bisschen Beckham-mäßig. Paul heißt er und war schon mal Mister Hamburg. Ein Blondschopf aus gutem Elternhaus, der „mitten im Leben steht" und als „Image-Manager" die „Top-Gastronomie" betreut. Warum zur Hölle sucht der seine Zukünftige in einer Fernsehsendung?

      Der neue Rosenkavalier: Paul, 30, aus Hamburg ist „der Bachelor“ (Bild: RTL)

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    • „Rach, der Restauranttester”: Der Mann, dem die Wirte vertrauen

      Es ist schon ganz gut, dass Christian Rach wieder da ist. Nicht nur, weil er sein Metier offensichtlich beherrscht — neben Peter Zwegat („Raus aus den Schulden") ist er nach dem Abgang der „Super Nanny" der einzige im Reality-Biz, dem man das, was er sagt und tut, einigermaßen abkauft —, sondern auch, weil die Konkurrenz in Sachen Herd-Nachhilfe lahmt. Weder die „Kochprofis" (RTL II) noch die „Küchenchefs" (VOX) schaffen es, stringent für Spannung zu sorgen. Öde Lokale mit müde zubereitetem B-Pampf, in denen die Köche oft genug nicht mal wissen, dass man das Öl erhitzt, bevor man das Tiefkühlschnitzel brät: Das hat man oft genug gesehen.

      Spitzenkoch Christian Rach testet wieder Restaurants und ihre Betreiber (Bild: RTL)

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    • „TV Total Pokernacht”: Klappern mit dem Weltmeister

      Zu einer recht unchristlichen Zeit hält Pokerpapst Pius Audienz am Abend. Kurz nach zehn, zur gefühlten Texas Hold'Em-Primetime, geht es in die 23. TV Total Pokernacht von und mit Stefan Raab.

      Stefan Raab hat sichtlich Spaß beim Zocken am Pokertisch (Bild: ProSieben)

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