WAS IHRE FREUNDE LESEN

    • „Schlag den Raab”: Im Kampf gegen den Pappkameraden

      Kurz vor Weihnachten steht die TV-gewordene „Hau-den-Lukas"-Veranstaltung von und mit Stefan Raab ganz im Zeichen des Festes. Der deutsche Meister aller Unterhaltungsklassen und der vom Publikum auserwählte Kandidat Oliver, Offizier der Bundeswehr, stehen sich in der letzten Show des Jahres gegenüber. Es geht um Ruhm, Ehre - und eine halbe Million Euro.

      Raab verweist Kandidat Oliver schnell auf sein Plätzchen (Bild: ProSieben)

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    • „Das Supertalent”-Finale: „Advent, Advent, die Bühne brennt”

      Es weihnachtet sehr, natürlich auch bei Deutschlands wohl trashigster Castingshow-Endrunde. Gut, Tannenbäume und Kunstschnee bleiben den Zuschauern des Talent-Theaters erspart. Dafür glitzern Deko und Kostüme greller als handelsübliches Lametta es je könnte und die zehn Final-Acts werden mit einer dicken Schicht Zuckerguss überzogen, die klebrigen Lebkuchen in punkto Unverdaulichkeit in nichts nachsteht. Fehlt zum gelungenen Mist-, Pardon, Christfest ja eigentlich nur noch eines: ein paar Hohlkörper. Aber dafür gibt's ja die Jury um Dieter Bohlen.

      Panflötenspieler Leo Rojas ist das 'Supertalent 2011' (Bild: RTL)

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    • „Wetten, dass..?”: „Ich hab’s für Sie gemacht”

      In den letzten 24 Jahren hat er seinem Namen alle Ehre gemacht: Der Gott der Samstagabend-Unterhaltung, mit dem Schalk im Nacken — jetzt tritt Thomas Gottschalk nach 150 Folgen „Wetten, dass..?" endgültig ab. Ein riesiger Verlust für die TV-Landschaft, natürlich. Das Ende einer Mattscheiben-Ära, gewiss. Schlimmer Abschiedsschmerz will sich bei Tommys Finalshow aus Friedrichshafen aber trotzdem nicht einstellen. Denn der Blonde trägt sein ZDF-Ende wie ein echter Kerl: „Als Mann will man auch nicht Aua machen. Es soll spaßig sein!"

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    • „The Voice of Germany”: Augen zu und durch?

      Deutschland, einig Castingland. Nach RTL und VOX schicken sich nun auch ProSieben und Sat.1 mal wieder an, das beste Gesangstalent der Bundesrepublik zu finden. Aber wen genau will „The Voice of Germany", das Gemeinschaftsprojekt der beiden Sender, denn eigentlich noch entdecken? All jene Nachwuchskünstler, die Töne treffen können und einen massenkompatiblen Look mitbringen, haben Dieter Bohlen und Sarah Connor schon unter ihren Fittichen. Bleibt für die fünf Promi-Juroren von „The Voice" also nur noch Ausschussware? Vielleicht wollen Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und das Duo „The BossHoss" ja deshalb lieber gar nicht so genau hinsehen. Also, Augen zu und durch?

      Die Coaches kehren den Gesangstalenten nur zu Beginn der Sendung den Rücken (Bild: ProSieben)

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    • In einer Reihe sitzen die vier Promis und sind gleich mit der Einstiegsfrage überfordert. Der Satz „Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen hinterher" soll in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Doch weder Gaby Köster, zur Feier des Promiquiz' mit Plastikblumen im Haar, noch Maite Kelly wissen die Antwort. Auch Manuel Neuer und Michael Mittermeier, in bedrucktem T-Shirt und schwarzem Sakko im Partnerlook, sind ratlos. „Das Niveau ist bei RTL beliebig senkbar!", ruft Günther Jauch halb euphorisch, halb resigniert. Die Wortfolge "Wer wird Millionär? - Prominentenspecial" bekommt Maite Kelly schließlich richtig zusammen und darf als Erste auf den Fragestuhl.

      Günther Jauch und seine prominenten Kandidaten (Bild: RTL)

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