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    Ende einer Sommerpause

    Fast zwölf Millionen sahen bei der Erstausstrahlung zu: Mit dem etwas unausgegorenen Münster-Schwank "Herrenabend" beendet die ARD die lange "Tatort"-Wiederholungsstrecke.

    Wahrscheinlich wissen sie beim Münster-"Tatort" manchmal selbst nicht, wie ihnen geschieht. 11,79 Millionen Zuschauer sahen am Maifeiertag 2011 die Episode "Herrenabend". Die stärkste "Tatort"-Quote seit 1993! Für einen Krimi, der bei Licht betrachtet durchaus etwas unausgegoren war. Hier kabbelt sich das Duo Thiel (Axel Prahl) / Boerne (Jan Josef Liefers) auf das Vergnüglichste samt Slapstickeinlagen. Dort entspinnt sich ein recht tristes Familiendrama um einen tot geglaubten Ex-Politiker (Stephan Schad) und seine verstörte Mischpoke. Nicht das erste Mal, dass es die Münsteraner Ermittler in diesem winterlichen Fall mit der vermeintlich besseren Gesellschaft zu tun bekamen. Und kaum verwunderlich, dass beim feucht-fröhlichen "Herrenabend" im Nobelrestaurant Ratskeller keiner eine schneeweiße Weste trägt. Mit dem zwiespältigen, aber doch vergnüglichen Münster-Krimi beendet die ARD ihre insgesamt 13-wöchige "Tatort"-Wiederholungsstrecke. Am Sonntag, 26. August, klärt der Luzerner Kriminaler Reto Flückiger (Stefan Gubser) in "Hanglage mit Aussicht" einen neuen Fall auf.

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