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    GZSZ-Stars setzen sich für Gleichberechtigung ein

    Am vergangenen Wochenende war ganz Berlin in Regenbogenfarben getaucht. Denn zum alljährlichen Christopher Street Day, kurz CSD, versammelten sich Tausende von Menschen, um an der Demonstration für mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung der schwul-lesbisch-transsexuellen Commuinty teilzunehmen. Unter den Gästen waren dabei jedoch nicht nur Anhänger der Szene, sondern auch einige Prominente wollten es sich nicht entgehen lassen, ihre Solidarität auszudrücken.

    So will es sich „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Darstellerin Isabell Horn (28) zum Beispiel nicht nehmen lassen, ihr politisches Statement zu setzten, wie sie gegenüber „RTL“ erklärte: „Ich finde es sehr wichtig, mit der Beteiligung am CSD ein Zeichen zu setzen. Egal, wen man liebt oder wie man liebt, wir sind alle Menschen und haben die gleichen Gefühle. Keiner hat das Recht, Homosexualität zu verachten und sich als etwas Besseres darzustellen.“ Und auch für ihre Kollegin Sila Sahin (26) sei es sehr wichtig, in dieser sensiblen Angelegenheit einen ganz klaren Standpunkt zu vertreten: „Liebe kennt keine Grenzen. Jeder sollte auch in Liebesangelegenheiten tun und lassen können, was er oder wie sie will. Zwar ist (auch in der Türkei) abseits der Metropolen das Thema leider noch längst nicht so selbstverständlich wie bei vielen Menschen in Berlin, Köln, Hamburg oder München: Lasst uns daran arbeiten – auch mit dem CSD in Berlin. Bleibt, seid oder werdet tolerant!“

    Einer, der leider nicht bei der Parade dabei sein konnte, war „GZSZ“-Bösewicht Wolfgang Bahro (51), der aber in den vergangenen Jahren gerne mit von der Partie war: „Wenn ich gehe, dann in der Regel mit Freunden und meiner Frau. Abgesehen davon, dass man dort auch sehr viel Spaß haben kann und viele nette Menschen kennenlernt, ist es ein wichtiges Fest, um die Anliegen der Schwulen und Lesben kennenzulernen und mit seiner Teilnahme zu unterstützen. Als überzeugter und bekennender Humanist bin ich gegen jegliche Form der Diskriminierung und Intoleranz. Gerade der CSD kann dazu beitragen, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen – denn alle Menschen sind gleich und man darf sie nicht wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Ausrichtung verurteilen. Die Humanität gebietet, jedem Menschen die gleichen Rechte einzuräumen. Intoleranz und Diskriminierung haben zu allen Zeiten furchtbare Katastrophen ausgelöst. Die Menschen sollten endlich begreifen, dass es jeder Mensch verdient, mit Respekt behandelt zu werden. Erst wenn alle in diesem Sinne denken und handeln werden, wird es der Menschheit gelingen, sich des Wortes Mensch würdig zu erweisen.“ Auch lesen

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