Wilson Gonzales Ochsenknecht: Morddrohungen von Soldaten

Ob der Normalbürger die Antikriegskomödie „Willkommen im Krieg" unterhaltsam findet, muss er selbst entscheiden. Für einige Bundeswehrsoldaten war der Film, der an Ostern gesendet wurde, jedenfalls ein riesengroßer Aufreger. Die Wut kochte dermaßen hoch, dass sie Wilson Gonzales Ochsenknecht in Form von Facebook-Nachrichten nur so um die Ohren flog. Der Nebendarsteller der Komödie erhielt sogar Morddrohungen.

Wilson Gonzales Ochsenknecht erhält Morddrohungen (Bild: Pro Sieben)Wilson Gonzales Ochsenknecht erhält Morddrohungen (Bild: Pro Sieben)


In der Komödie „Willkommen im Krieg" trinken zwei Freunde einen über den Durst und tauschen ihre Rollen, so dass sich am Ende der falsche von ihnen im Krisengebiet Afghanistan als Soldat wiederfindet. Lustig? Nein, sagen einige Soldaten der Bundeswehr. Und schickten einem der Nebendarsteller, nämlich Ochsenknechts Jüngstem Wilson Gonzales, zur Strafe übelste Facebook-Nachrichten. „Sei ein Mann und komm mich doch im Fallschirmjägerbataillon 261 besuchen. Ich bring Dich um", zitiert die „Bild" einen von ihnen. An anderer Stelle soll sogar eine Todesanzeige mit dem Kommentar „Erschießt Ochsenknecht!" aufgetaucht sein.

"Stop War, Make Fun": Willkommen im Krieg

Die Bundeswehr geht den Äußerungen nun nach und hat sich öffentlich davon distanziert. Ein verdächtiger Fallschirmjäger aus dem im saarländischen Lebach stationierten Bataillon 261 wurde bereits identifiziert und soll nach Angaben eines Bundeswehrsprechers am Montag vernommen werden.

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