„Germany’s Next Topmodel”: Ärger um neue Produzenten

Am 28. Februar startet die achte Staffel von „Germany’s Next Topmodel“. Fest steht: Es müssen wieder mehr Zuschauer her! 2012 sahen nur 3,36 Millionen Menschen das Staffelfinale. So wenig waren es in der Geschichte der Castingshow noch nie. Deshalb nahm ProSieben einige Änderungen vor, zu den wichtigsten Entscheidungen gehört wohl der Abschied vom Produzententeam. Nach siebenjähriger Zusammenarbeit mit Tresor TV übernimmt RedSeven Entertainment die Produktionsleitung. Damit ist Model-Mama Heidi Klum allerdings nicht ganz einverstanden.

Heidi Klum fürchtet um das Niveau von "Germany's Next Topmodel" (Bild: ddp images)Heidi Klum fürchtet um das Niveau von "Germany's Next Topmodel" (Bild: ddp images)

Zwar sei der Wechsel für sie nachvollziehbar – unter anderem auch deshalb, weil Tresor TV nebenher auf VOX die Konkurrenzsendung „Das perfekte Model“ mit Eva Padberg und Karolína Kurková produziert hat. „So etwas gehört sich einfach nicht“, sagte Heidi Klum im Interview mit dem Magazin „Gala“. Andererseits sei man mittlerweile ein eingespieltes Team gewesen. „Jetzt sind es auf einmal lauter neue Leute, die einen neuen Look kreieren wollen.“ Ein Look, der ihr selbst offenbar nicht so gut gefällt.

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Klum fürchtet jetzt um das Niveau der Casting-Show. „Da ich mit meinem Namen dahinter stehe, möchte ich niveaulose Sachen einfach nicht machen. Ich persönlich stehe ja nicht auf Trash-TV oder bunte Vögel, die in die Show geschoben werden“, so die 38-Jährige weiter. Da war ihr wohl kurz die Anwesenheit von Laufsteg-Trainer Jorge Gonzalez entfallen, fester Bestandteil von „GNTM“ und durchaus ein bunter Paradiesvogel.

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Aber auch manche Ideen von Tresor TV fand die Model-Übermutter schlecht, wie sie im Interview verriet. Zum Beispiel die langen Kunstpausen vor der Fotovergabe, um die Spannung zu steigern: „So spreche ich nicht. Die Leute wissen, dass ich sehr schnell rede.“ Weitere Änderungen, die ProSieben und RedSeven – übrigens eine Tochterfirma des Senders – vorgenommen haben: Designer Thomas Rath sitzt nicht mehr in der Jury, tritt aber in der Castingshow hin und wieder als Gast in Erscheinung. An seine Stelle tritt der Fotograf Enrique Badulescu, der bereits für „ Vogue“, „Elle“ und „Harper’s Bazaar“ arbeitete. Und auch Laufstegtrainer Jorge Gonzalez wurde geschasst. Ob all diese Entscheidungen die rückläufige Quote wieder nach oben treiben, bleibt abzuwarten.

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