"Kein Plagiat": Cascada dürfen beim ESC antreten

Haben Cascada, die Gewinner des deutschen Grand-Prix-Vorentscheids, schamlos beim ESC-Siegertitel aus dem Vorjahr abgekupfert? Eineinhalb ...

Haben Cascada, die Gewinner des deutschen Grand-Prix-Vorentscheids, schamlos beim ESC-Siegertitel aus dem Vorjahr abgekupfert? Eineinhalb Wochen nach dem umstrittenen Ergebnis der ARD-Show "Unser Song für Malmö" ist eine offizielle Antwort gefunden. Wie der NDR aus einem eigens in Auftrag gegebenen Gutachten zitiert, sei der Song "Glorious" kein Plagiat des im letzten Jahr siegreichen ESC-Hits "Euphoria" von Sängerin Loreen. Das Dance-Trio Cascada um Frontfrau Natalie Horler darf damit wie vorgesehen am 18. Mai beim Finale des Eurovision Song Contest in Malmö für Deutschland antreten. Durchgeführt wurde die Studie von Matthias Pogoda, einem Musikgutachter und Sachverständigen für Plagiatsfragen. Pogoda sei nach eingehender Prüfung zu dem Schluss gekommen, dass die Titel "'Glorious' und 'Euphoria' keine urheberrechtlich bedeutsamen Übereinstimmungen aufweisen. Sie sind lediglich stilistisch ähnlich und zeigen nur im Arrangement eine oberflächliche Berührung ohne urheberrechtlichen Belang", so der Gutachter. Das "Melodiewerk" beider Songs sei "deutlich verschieden". ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber zeigte sich erleichtert: "In seinem Gutachten hat Matthias Pogoda festgestellt, dass beide Songs sich in wesentlichen Punkten unterscheiden. Auch die Geschäftsführung des 'Euphoria'-Musikverlages 'peermusic' kennt das Gutachten und wünscht dem deutschen Beitrag Cascada viel Glück."

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